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Wiener Staatsoper

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Die Wiener Staatsoper, das „Erste Haus am Ring“, ist das wichtigste Opernhaus Wiens und eines der bekanntesten der Welt. Sie wurde am 25. Mai 1869 mit einer Premiere von Don Juan von Mozart eröffnet. Aus den Mitgliedern des Staatsopernorchesters rekrutieren sich auch die Wiener Philharmoniker.

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Wissenswertes

Das Opernhaus hat im Zuschauerraum rund 1.700 Sitzplätze und etwa 560 Stehplätze. Alle Aufführungen der Wiener Staatsoper werden in der von einem unabhängigen Verein herausgegebenen Opernzeitschrift „Der Neue Merker“ rezensiert, die in einer Auflage von etwa 2000 Exemplaren erscheint. Parallel zur Zeitschrift ist auch eine Online-Version verfügbar, die mit derzeit (März 2007) durchschnittlich über 10.000 Besuchern pro Woche zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Opernportalen gehört.

Seit 2004 widmet sich der Verein RISM-Österreich der Erforschung der Geschichte der Oper, Veröffentlichungen des Vereins für den Zeitraum von 1810 bis 1848, sieben Bände der Schriften zur Wiener Operngeschichte sowie acht Bände des Wiener historischen Opernführers liegen bereits vor.

Die Wiener Staatsoper ist auf der Rückseite der 5000-Schilling Banknote von 1989 zu sehen.

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Die Oper und Kinder

Die Wiener Staatsoper gilt als kinderfreundlich. Seit der Direktion Holender (der selber Vater von drei Kindern ist) ist sie für ihre häufigen Aufführungen von kindgerechten Produktionen bekannt. Sie finden in einem eigens konstruierten Zelt auf dem Dach, in der Kinderoper statt. Beispiele dafür sind etwa die Opern Peter Pan, Das Traumfresserchen, Der 35. Mai, Aladdin, Bastien und Bastienne oder Wagners Nibelungenring für Kinder. Außerdem findet jedes Jahr eine Aufführung der Zauberflöte für neun- bis zehnjährige Kinder in der Dekoration des Opernballs statt.

Zusätzlich bietet das Opernhaus für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren eine eigene Opernschule an, die neben einer regulären Schule nachmittags zu absolvieren ist. Die Kinder werden pädagogisch fachkundig an das Musiktheater herangeführt sowie für ein mögliches Berufsziel als Sänger sensibilisiert. Die Staatsoper rekrutiert für ihre Produktionen die Darsteller für Kinderrollen aus dieser Opernschule. Außerdem findet zweimal pro Saison eine eigene Matinee der Opernschule statt. Im Mozartjahr 2006 wurde Der kleine Friedrich aufgeführt, eine zwanzig minütige Collage aus Mozart-Liedern von Janko Kastelic und Claudia Toman.

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